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Jeannine & Beat feiern eine Urban Chic Wedding in Polen

11.07.2017

Als ich die beiden zum 1. Mal traf, wurde mir schnell klar, dass sie eine „ungewöhnliche“ Hochzeit planen. Wobei „ungewöhnlich“ für mich stets spannend klingt.

 

Jeannine & Beat lieben Reiseziele fernab des Massentourismus, sie sind kulinarische Geniesser und Fans von urbanem Chic. Mit ihrer Hochzeit in der Manufaktura - einer ehemaligen Textilfabrik in Łódź - brachten sie all dies unter einen Hut.

 

Freitags flog ich zusammen mit den Gästen von Zürich nach Warschau, von dort ging es mit einem Shuttle ins Vienna House Andel’s Lodz – ein cooles First-Class-Hotel mit urbanem Charme und Gourmetküche. In der Lobby empfing uns das Brautpaar und ihre Hündin Cheanni mit Welcome-Goodie-Bags. Darin fanden wir Müsliriegel, Wasser, Stadtplan, Programmheft, Smarties, Kaugummi, Kopfschmerztabelle … und natürlich Wodka! Da war für jeden Gast etwas Passendes dabei. :-)

 

Am Freitagabend besuchte ich das grosse Gelände der Manufaktura. Das ehemalige Industrieareal mit seinen roten Backsteingebäuden bietet heute Platz für Museen, Restaurants, eine Shopping-Mall und ein Kino. Am Samstagvormittag konnte ich schliesslich mit der Wedding Plannerin Agnieszka Olender den Ort der Trauung ansehen und war gleich begeistert, hatte ich zuvor doch nur Bilder vom Inneren des Museums gesehen.

 

Der hohe Raum wurde gerade mit vielen weissen Blumen und Kerzen geschmückt. Von der Decke hingen Origami-Kraniche und für die Gäste wurden weisse Holzklappstühle aufgebaut. Die alten Backsteinmauern mit den weissen Blumen boten einen herrlichen Kontrast. Die Papier-Kraniche gelten im asiatischen Raum als Symbol für ein langes und glückliches Leben. Sehr passend, da der Bräutigam Beat Schweiz/Japanische Wurzeln hat.

Schnell füllten sich die Plätze und alle warteten gespannt auf die Braut. Vom Fenster aus konnte ich beobachten, wie Jeannine über den Platz kam - nicht in einem klassischen Brautkleid, sondern in einem wunderschönen weiss-gelb geblümten Abendkleid.

Die Traurede erzählte die Liebesgeschichte der beiden und warum sie genau diesen Ort ausgesucht hatten um sich das Ja-Wort zu geben. Waren sie doch bereits schon mal hier und hatten damals noch gewitzelt, dass sie eines Tages hier heiraten würden. Ich durfte von Beats Heiratsantrag erzählen, den Jeannine im ersten Moment für einen Scherz hielt, bevor sie dann doch Ja sagte. Die Eltern und Trauzeugen des Brautpaars versorgten mich im Laufe der Vorbereitungen mit allerlei Anekdoten über die zwei, so dass ich während meiner Rede mit überraschenden Pointen punkten konnte und so manchen unvorhergesehenen Lacher erzeugte. Trotzdem war die Zeremonie tief bewegend und emotional. Diese Trauung hatte viele Momente, die ich in Erinnerung behalten werde: Das gerührte Brautpaar, die süsse Hündin Cheanni die vorbildlich gehorchte und die Ringe brachte und die aussergewöhnliche Musikauswahl des Brautpaars mit You’ve got the love, All I need und Lovers in Japan die jeweils live als Instrumentalversion performed wurden. Aber das absolute Highlight für mich persönlich war der Moment, in dem ich die Braut wörtlich zitieren durfte. Sagte sie doch damals zu ihrer besten Freundin nachdem sie Beat kennengelernt hatte: „I’m so happy I could shit a rainbow!“ :-)

 

Ein ganz herzliches Dankeschön schicke ich an dieser Stelle an Jeannine und Beat. Dieses tolle Paar schenkte mir sein Vertrauen, lies mich an ihren Geschichten teilhaben und holte mich nach Polen um sie an ihrem grossen Tag zu begleiten.

Vielen Dank auch an Paweł Czernik von Magia Fotografii für die aussergewöhnlich schönen Bild, die ich hier verwenden darf.

Eure Giulietta

 

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